Über die Beitragenden
Dr. Lina Böcker ist Fachanwältin für IT-Recht und Partnerin bei Osborne Clarke Germany. Sie berät seit mehr als zehn Jahren ein breites Spektrum von Mandanten auf dem Gebiet der Open-Source-Software Compliance, der Künstlichen Intelligenz, des Lizenzrechts und in Fragen des allgemeinen IT-Rechts.
Prof. Dr. Franziska Boehm ist Bereichsleiterin am Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur, FIZ Karlsruhe und Professorin für Immaterialgüterrechte am Karlsruher Institut für Technologie. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich des Datenschutz- und Immaterialgüterrechts mit Bezügen zum EU-Datenrecht, der KI-Regulierung und zur Datenethik.
Thomas Dreier, Dr. iur., M.C.J. (New York University), ist emeritierter Professor für Rechtswissenschaft und Distinguished Senior Fellow am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Deutschland, wo er Direktor des Instituts für Informations- und Wirtschaftsrecht war. Er ist außerdem Honorarprofessor an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg, Deutschland. Er studierte Rechtswissenschaften und Kunstgeschichte in Bonn, Genf, München und New York.
Prof. Dr. Ellen Euler, LL.M. studierte Jura und promovierte bei Prof. Dreier, wo sie von 2004 bis 2006 als National Project Lead für die Adaption der Lizenzversion 1.0 an das deutsche Recht zuständig war. Sie ist Dekanin des Fachbereichs Informationswissenschaften und Professorin an der Fachhochschule Potsdam, wo sie die Landesinitiative Open Access Brandenburg und Projekte zur Open Science Transformation leitet.
Thomas Hartmann, LL.M. (Informationsrecht und Rechtsinformation) ist zu Rechtsfragen bei E-Science tätig seit 2009 u.^a. an Humboldt-Universität zu Berlin und am FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur. Langjähriger Lehrbeauftragter, Referent der beruflichen Weiterbildung und in wissenschaftspolitischen Gremien. Fachpublikationen zum Urheber-, Lizenzvertrags- und Datenschutzrecht sowie Forschungsdatenrecht.
Dr. Till Jaeger ist seit 2001 Partner der Kanzlei JBB Rechtsanwälte und Mitbegründer des Instituts für Rechtsfragen der Freien und Open Source Software (ifrOSS). Er war an der Portierung der CC-Lizenzen in der Version 2.0 für das deutsche Recht beteiligt und hat Urheberinnen bei der Durchsetzung von freien Lizenzen vor Gericht vertreten.
Dr. Lisa Käde ist Rechtsanwältin und Wirtschaftsinformatikerin bei JBB Rechtsanwälte in Berlin. Ihre anwaltlichen Schwerpunkte sind Themen rund um künstliche Intelligenz und Open Source Software. Dabei berät sie sowohl zu urheberrechtlichen Fragestellungen als auch zu den Auswirkungen der neuen KI-Verordnung und dem daraus entstehenden Feld der KI-Compliance.
Prof. Dr. Paul Klimpel, M.A. studierte Jura und Philosophie in Bonn und München. Von 2002 bis 2011 war er bei der Stiftung Deutsche Kinemathek, zuletzt als Verwaltungsdirektor, tätig. Er ist Partner bei iRights.law, Chapter Lead bei Creative Commons Deutschland, leitet die Konferenzreihe „Zugang gestalten!“ und ist Honorarprofessor an der Goethe-Universität Frankfurt.
Dr. iur. Till Kreutzer ist Partner bei iRights.Law, Publizist und Mitbegründer von iRights.info. Er ist Mitglied des Fachausschusses "Kommunikation und Information" der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK), assoziiertes Mitglied des Hans-Bredow-Instituts, Mitglied des Instituts für Rechtsfragen der Freien und Open Source Software (ifrOSS) und Representative im Creative Commons Global Network Council.
Anna Kubiessa ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Osborne Clarke Germany im IT-Recht und Doktorandin an der Universität Trier. Sie arbeitet und forscht im Bereich der Künstlichen Intelligenz, im Datenschutz Urheberrecht sowie zu allgemeinen Rechtsfragen der Digitalisierung.
Prof. Dr. Anne Lauber-Rönsberg, LL.M. (Edinburgh) ist Inhaberin der Professorin für Bürgerliches Recht, Immaterialgüterrecht, Medien- und Datenschutzrecht an der TU Dresden. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Urheberrecht, dem Äußerungs- und Datenschutzrecht sowie der Regulierung Künstlicher Intelligenz. Sie ist Studiengangsleiterin des LL.M.-Programms „International Studies in Intellectual Property and Data Law“. Mit Open Content-Lizenzen hat sie sich im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte und Veröffentlichungen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Forschungsdatenmanagement, befasst.
Dr. jur. Reto Mantz, Dipl.-Inf. ist Vorsitzender Richter am Landgericht Frankfurt a.^M. in einer Kammer, die u.^a. für urheberrechtliche Fragen zuständig ist. 2010^–^2012 war er Rechtsanwalt in einer internationalen Kanzlei mit Schwerpunkt IT/IP/Patentrecht. Seit 2012 ist er am Landgericht Frankfurt a.^M. tätig, wobei er von, 2021^–^2024 an den Bundesgerichtshof abgeordnet war.
Dr. Saskia Ostendorff ist Rechtsanwältin mit Schwerpunkt auf Medien- und Urheberrecht und General Counsel bei Wikimedia Deutschland e.V.. Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin. Mitglied der Nichtständigen Kommission Digitales des Deutschen Juristinnenbund e.V. und Mitgründerin der Initiative Open Legal Data.
Dr. Dr. Grischka Petri ist Abteilungsleiter Urheberrecht bei FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur, Privatdozent für Kunstgeschichte und Teil des Teams am Legal Helpdesk für NFDI4Culture, dem Konsortium für Theater- und Tanz-, Medien-, Musik und Kunstwissenschaften. In dieser Rolle beschäftigt er sich oft mit Creative Commons-Lizenzen.
Fabian Rack, Mag. jur. ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur und Rechtsanwalt bei iRights.Law in Berlin. Er ist aktiv im deutschen Chapter von Creative Commons und war während seines Studiums Redakteur beim Jurablog Telemedicus. Er schreibt und produziert Musik unter dem Künstlernamen „Inoti“ sowie für andere Artists.
Felix Reda, M.A. war von 2014 bis 2019 Mitglied des Europäischen Parlaments. In dieser Zeit war er Berichterstatter des Rechtsausschusses des Europäischen Parlaments zur Evaluierung der InfoSoc-Richtlinie und Schattenberichterstatter für die DSM-Richtline. Seit 2020 ist er im ehrenamtlichen Vorstand der Open Knowledge Foundation.
Jan Schallaböck hat Jura mit dem Wahlfach Europa- und Völkerrecht in Marburg und Berlin studiert. Er beschäftigt sich seit den späten 90ern mit gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung, etwa als Observer bei den UN-Weltgipfeln der Informationsgesellschaft, WSIS, als Mitarbeiter einer Datenschutzbehörde, dem ULD, und als Chair eines Komitees der Internationalen Standardisierungsorganisation, ISO. Seit 2015 ist er Partner bei iRights.Law Rechtsanwälte.
Dr. Hendrik Schöttle ist Rechtsanwalt, Fachanwalt für IT-Recht und Partner im Münchener Büro von Osborne Clarke. Dr. Hendrik Schöttle berät seit fast 20 Jahren im IT-Recht. Er ist Mitglied im Vorstand des Arbeitskreises Open Source des BITKOM. Er wurde 2023 vom Handelsblatt und von Best Lawyers zum Anwalt des Jahres für IT-Recht in Bayern gekürt und wurde wiederholt in einschlägigen Branchenverzeichnissen als einer der führenden Anwälte im IT-Recht genannt. Das JUVE-Handbuch 2023/2024 empfiehlt ihn als „Spitzenname“ im Bereich Open Source.
John Weitzmann ist Referent im Bundesinnenministerium in Berlin, war zuvor Syndikus bei Wikimedia Deutschland, Gründungspartner von iRights.law RAe und hat Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt Urheber- und Medienrecht studiert. Von 2007 bis 2018 war er zudem als Legal Project Lead für Creative Commons in Deutschland engagiert und über mehrere Jahre CC-Regionalkoordinator für Europa.
Dr. Julia Wildgans ist Rechtsanwältin bei GRÜNECKER Patent- und Rechtsanwälte in München. Sie berät zu allen Aspekten des deutschen und europäischen Marken- und Urheberrechts sowie im IT-Recht. Zudem leitet sie regelmäßig Workshops für Forschende, Universitäten, Start-Ups und Unternehmen zu praktischen Fragen des IP- und IT-Rechts.
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